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bitter süsse spielereien Zeichnungen: Carmen Crusius Premiere: 11. Juni 2008 Theater STOK, Zürich
Bild Katrin Simonett Vierzig laute, stille, aufgebrachte, zarte, starke und halbstarke Texte wollen sich in Szene setzen und ihre Meinung kundtun. Doch so eine Schar Texte ist wie eine Horde Kinder, unberechenbar und ohne Disziplin. Sie brauchen eine markante Stimme. Esther Uebelhart hat die Texte gefordert, sie in Form gebracht, mit ihnen geprobt, ihnen einfache Requisiten gegeben und die Länge des jeweiligen Auftritts bestimmt. Da bei so hohen Ansprüchen die Beteiligten ab und zu ermüden, sorgen Leila Schayeghs Violinklänge immer wieder für Ruhe. Wie Paula, die Comicfigur von Carmen Crusius, es schafft, sich unter diese Schar zu schleichen und die strukturierten Auf- und Abgänge durcheinander zu bringen, ist nicht klar. Offensichtlich wünscht sie sich, einmal in ihrem Leben im Rampenlicht zu stehen. Sie will die Gunst der Stunde für sich nutzen. Aber so schnell geben kurze Texte nicht klein bei. Werden die Zuschauerinnen und Zuschauer zu lachenden Dritten? Ja, wenn ihnen das Lachen nicht im Halse stecken bleibt. Denn die Texte, die sich hier in Szene setzen, sind: Zürcher Landzeitung, Freitag, 20. Juni 2008 Theater STOK Gastspiel von Esther Uebelhart Wenn Texte sich meinungsstark und humorvoll in Szene setzen Wer eine gewöhnliche Lesung erwartet, wird von der Produktion "bitter süsse spielereien" im Zürcher Theater STOK überrascht. Bereits der erste Auftritt lässt auf ein besonderes Theatererlebnis schliessen ... Langweilig wird es dem Besucher mit Sicherheit nicht. Esther Uebelhart versteht es, das Publikum mit Witz zu unterhalten. Tages-Anzeiger Stadt Zürich Donnerstag, 5. Juni 2008 "Man kann mich nicht in eine Schublade stecken" Esther Uebelhart schreibt und spielt Stücke, die witzig, schräg und traurig sind. Am Mittwoch feiert sie mit "bitter süsse spielereien" Premiere im Theater STOK. von Mitra Devi ... Ihr Leben dreht sich um Sprache, Mimik und Gestik, um Bewegung, Charaktere und Figuren. Als sie sechs Jahre alt war, zog die Familie von Bern nach Glarus, wo das berndeutsch sprechende Mädchen etwas seltsam anmutete. Mit siebzehn folgte der Umzug nach Zürich, wo ihr "perfekter Glarnerdialekt", wie sie ihn nennt, restlos aus dem Rahmen fiel. "Meine Mutter ist Ostschweizerin", sagt Uebelhart lachend, "darum spreche ich nebst Berner und Glarner auch noch Thurgauer Mundart." Das Büchlein "bitter süsse spielereien, gereimtes und ungereimtes in lyrik und prosa" kostet Fr. 17.- und ist bei Esther Uebelhart zu beziehen. uebelhart@bel-art.ch
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